Elterninformationen

ALLGEMEINE ELTERNINFORMATIONEN

SPRECHZEITEN DER SCHULPSYCHOLOGEN

Sprechzeiten Schulpsychologen 2017-18

EINSCHULUNG / ERSTKLÄSSLER AM ERSTEN SCHULTAG 

Diese Liste wurde einer E-Mail von entnommen und ergänzt mit wichtigen Punkten, die uns besonders am Herzen liegen.
Die meisten Kinder freuen sich auf die neue Grundschule und können den ersten Schultag kaum erwarten. Raus aus dem Kindergarten, rauf auf die Schulbank.
Doch die Umstellung bringt auch neue Gefahren mit sich, wissen die Sicher-Stark-Experten zu berichten.
Hier 7 Sicherheitstipps, wie Eltern ihre Kindergartenkinder auf den ersten Schultag richtig vorbereiten können.

Tipp 1: Einschulungs-To-do-Liste anlegen
Nicht nur Kinder sind am ersten Schultag aufgeregt, sondern auch Eltern. Was wird sie wohl erwarten? Welchen Schulweg werden die Kinder zukünftig gehen? Welchen Ranzen? Welche Schultüte? Welches Transportmittel?
Die Sicherheitsexperten raten, bereits einige Wochen vorher den Schulweg einmal mit dem Kind zu beschreiten, um mögliche Gefahrenpunkte zu erkennen, zu vermeiden, zu besprechen. Kinder mit unter 1,30 Meter Körpergröße nehmen den Straßenverkehr ganz anders wahr als ein Erwachsener. Legen Sie auch eine Einschulungs-To-do-Liste gemeinsam an und arbeiten jeden Punkt einzeln durch.
Sie sollten den neuen Schulweg auch bei schlechtem Wetter gemeinsam gehen, denn dann sind Gefahren zu erkennen, die in den Sommermonaten gar nicht auffallen. Üben Sie mit Ihrem Kind frühzeitig.
Bei uns an der Schule:
Unser Lotsenübergang ist ab 7.35 bis 7.50 Uhr besetzt. Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind in dieser Zeit über die stark befahrene Straße geht. Üben Sie jedoch auch mit ihm, wie es sicher über diese Straße kommt, sollte einmal kein Lotse da sein.
Ihr Kind sollte um 7.45 Uhr spätestens umgezogen im Klassenzimmer sein. Diese Viertelstunde vor 8 Uhr ist uns besonders wichtig, da wir hier mit den Kindern ins Gespräch kommen können und z.B. bereits organisatorische Arbeiten erledigt werden können.
An die Sportsachen müssen die Kinder zuverlässig denken. Wir telefonieren nicht mehr, damit Sie diese in die Schule bringen. Sollte Ihr Kind die Sachen vergessen haben, kann es an diesem Tag leider keinen Sport machen.
So wünschen wir Ihnen einen besonders schönen Start an unserer Schule. Suchen Sie bitte direkt das Gespräch so früh als nötig mit den Klassenleiterinnen und Fachlehrkräften, wenn Ihnen etwas auffällt.
Von Herzen wünschen wir uns eine gelingende Zusammenarbeit zum Wohle unserer Kinder im Haus des Lebens und Lernens.

Tipp 2: Treffpunkte für Kinder vereinbaren
In der Regel geht Ihr Kind nie alleine zu Schule, sondern zusammen mit vielen Kindern aus der Gegend. Deshalb vereinbaren Sie Sammelpunkte, wo sich mehrere Kinder aus einem Wohngebiet treffen und gefährliche Kreuzungen / Schnellstraßen gemeinsam gehen können.
So erhöhen Sie bereits die Sicherheit Ihres Kindes.

 Tipp 3: Sicher im Straßenverkehr
Bald ist ihr Kind ganz allein unterwegs. Es muss Straßen überqueren, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen richtig einschätzen, mögliche Reaktionen von anderen Verkehrsteilnehmern richtig erkennen und vor allem, sich sicher auf den Straßen bewegen können.

Was können Sie, liebe Eltern, tun, um Ihr Kind bestmöglich darauf vorzubereiten?
1. Gehen Sie mit Ihrem Kind den künftigen Schulweg mehrmals ab! Erklären Sie Gefahrenstellen und das richtige Verhalten hierbei!
2. Schulen Sie beim Spaziergängen bzw. beim Auto fahren das Beobachten und das Verkehrswissen Ihres Kindes! (Was die Verkehrszeichen bedeuten, Ampelfarben, Zeichen des Polizeibeamten – Schülerlotsen…)
3. Lassen Sie das Kind Geschwindigkeiten von Fahrzeugen schätzen (natürlich nicht nach km/h, sondern: Kann ich hier noch über die Straße?)
4. Schulen Sie das richtige Überqueren einer Straße! (Stehenbleiben am Gehsteig bzw. an der Sichtlinie, nach links-rechts schauen, die Fahrbahn richtig d.h. auf dem kürzesten Weg überqueren
5. Das Kind soll lernen, Blickkontakt mit Autofahren aufzunehmen z.B. beim Zebrastreifen, Straße überqueren an der Schule!
6. Üben Sie mit Ihrem Kind, deutliche Handzeichen zu geben, bevor es die Straße/Zebrastreifen überquert!
7. Ziehen Sie Ihr Kind bei schlechten Sichtverhältnissen auffällig an! (Helle Kleidung, Kleidung mit Reflektoren; Schon jetzt richtig einkaufen: Schultaschen mit Rückstrahler!
8. Üben Sie mit Ihrem Kind das Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus! (Aussteigen aus dem Bus bei der Schule!)
9. Gehen Sie die ersten Tage immer mit!
10. Schicken Sie ihr Kind immer rechtzeitig auf den Schulweg!

Und nun der wichtigste Punkt überhaupt:
Seien Sie Ihrem Kind – nicht nur zum Schulanfang, sondern möglichst immer – ein Vorbild im Straßenverkehr.
Wir wissen alle: Kinder sind Nachahmer. Sie orientieren sich am Verhalten der Erwachsenen, vor allem an dem der Eltern.
Seien Sie sich Ihrer Vorbildfunktion bewusst!

 Tipp 4: Kinder sollen viel schlafen
In der Nacht vor der Einschulung werden die wenigsten Kinder ruhig schlafen. Deshalb ist es wichtig, dem Schulkind an den folgenden Tagen viel Schlaf zu ermöglichen, denn die Anforderungen werden wachsen. Damit Erstklässler neues Wissen aufnehmen können, darf der Schlaf nicht zu kurz kommen. Während Erwachsene mit 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht auskommen, sollten Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren rund 10 bis 12 Stunden schlafen.

Wir finden außerdem:
Rituale wie Vorlesen, Hörbücher oder ähnliches erleichtern das abendliche Einschlafen. Direkt vor dem Schlafengehen sollten Grundschulkinder nicht mehr an Computer, Tablet oder Handy spielen. In den Bildschirmen sind besondere Leuchtstoffe verbaut, die die Kinder wieder wach machen.
Prof. Spitzer rät dazu, dass Kinder bis zu 16 Jahren überhaupt nicht an PC, Tablet oder Handy spielen oder arbeiten sollten. Wir alle wissen, dass uns das wohl nicht mehr gelingen wird. Nachdenklich sollte uns jedoch stimmen, dass die mehr als einstündige, tägliche Nutzung bereits erhebliche Auswirkungen auf die Merkleistung, Konzentration, Ausdauer und Denkfähigkeit hat.

Tipp 5: Onkel Sabbelschmatz und Tante Knuddel

Auch an dem Festtag sollten die Grenzen der Kinder geachtet werden.
Kinder dürfen auch „Nein“ sagen, wenn sie mal nicht geküsst werden wollen.
Sie haben die gleichen Rechte wie Erwachsene. Ein Schulkind möchte sich „groß“ fühlen. Dazu zählt auch, dass die Tante oder der Onkel das Kind nicht mehr mit feuchten Küssen abschmatzen, wenn es das nicht will. Im Kindergarten kann das noch schön gewesen sein, aber jedes Jahr werden Kinder älter und möchten nicht mehr von jedem berührt, geküsst oder angefasst werden. Deshalb achten Sie die Grenzen der Kinder und zwingen Sie Ihr Kind nicht, der Oma einen Kuss zu geben. Das Sicher-Stark Team bietet hierzu einen neuen Lehrfilm an. Missbrauch kann so später verhindert werden.

Tipp 6: Hausaufgaben
Viele Eltern erwarten viel von ihrem Kind. Der Leistungsdruck steigt mit Beginn der Schule. Doch achten Sie auch hier darauf, Ihr Kind nicht zu überfordern. Nach der Schule sollte das Kind zunächst spielen. Der Zeitpunkt, zu dem Sie Ihr Kind an den Schreibtisch setzen, trägt entscheidend zum Erfolg der Hausaufgaben bei. Deshalb sollten Sie nach dem Mittagessen dem Kind Spielzeit oder eine Schlafpause gönnen. Nach einer Runde Toben klappt es dann bestimmt besser mit den Hausaufgaben.
Faustformel: In der ersten Klasse etwa 30 Minuten Hausaufgaben pro Tag!

An unserer Schule…
Wir haben an unserer Schule einen Artikel für Sie zum Thema Hausaufgaben. Dies ist unsere gemeinsame Sicht auf dieses Thema. Zugang erhalten Sie über das Elternpasswort auf unserer Schulhomepage.
Nimmt Ihr Kind an der OGTS/EGS teil, tauschen Sie sich auch intensiv mit dem OGTS-Team über die Hausaufgabensituation Ihres Kindes aus. Suchen Sie frühzeitig das Gespräch, wenn Sie etwas beobachten, was Sie verunsichert.

Tipp 7: Erkrankung/Befreiung
An unserer Schule ist es nötig, dass Ihr Kind bei Erkrankung morgens telefonisch an der Schule entschuldigt wird. Benutzen Sie dazu bitte auch unseren AB. Er wird täglich bis 7.45 Uhr abgehört. Später sind wir selbst im Unterricht und können Ihre Nachricht leider nicht mehr abhören. Dies ist zur Sicherheit unserer Kinder notwendig. Ist Ihr Kind um 8 Uhr immer noch nicht entschuldigt, rufen wir bei Ihnen an. Erreichen wir hier niemanden, informieren wir die Polizei, die dann zu Ihrem Wohnsitz fährt und nachsieht.
Sie sehen also, es ist besonders wichtig, Ihr Kind bei Erkrankung telefonisch zu entschuldigen.
Spätestens nach zwei Tagen sollte Ihr Kind dann eine schriftliche Entschuldigung mitbringen. Dies ist rechtlich so gefordert und daher notwendig. Entschuldigungsformulare erhalten Sie im Sekretariat, bei der Klassenlehrkraft und im Sekretariat. Es reicht auch eine formlose Entschuldigung.
Wichtig für uns ist es auch, dass Sie uns die Art der Erkrankung mitteilen. Besonders dann, wenn es sich um ansteckende Krankheiten handelt, da dann ein Arbeitsverbot für schwangere Mitarbeiterinnen erfolgen muss. Unterstützen Sie uns bitte dabei, dass auch alle MitarbeiterInnen gesund bleiben können.
Nur in besonderen Ausnahmefällen können Schüler auf Antrag von der Schulleitung vom Unterricht oder der OGTS/EGS befreit werden. Dieser Antrag ist drei Tage vor dem eigentlichen Tag der Befreiung im Sekretariat abzugeben. Formulare dafür erhalten Sie bei den Klassenlehrkräften, im Sekretariat und auf der Schulhomepage.

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