Spannender Besuch bei der Feuerwehr
Die Drittklässler durften einen spannenden und lehrreichen Vormittag bei der Feuerwehr verbringen. Gleich zu Beginn wurden die Kinder herzlich von Janine Krämer begrüßt. Unterstützt wurde sie dabei von der Handpuppe Seppi, die mit viel Humor und kindgerechten Erklärungen durch das Programm führte. Gemeinsam erklärten sie den Kindern die wichtige Schutzkleidung der Feuerwehrleute. Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler, warum Helm, Jacke, Handschuhe und Atemschutz so wichtig sind und wie sich Feuerwehrleute vor Hitze und Rauch schützen.
Anschließend durchliefen die Kinder vier verschiedene Stationen. Dabei hatten sie auch die Gelegenheit, das neue Feuerwehrhaus zu besichtigen und einen Einblick in die moderne Arbeit der Feuerwehr zu bekommen. Besonders beeindruckend war die Besichtigung der großen Feuerwehrautos, die den Kindern von Sebastian Wild gezeigt wurden. Die Drittklässler durften einen Blick in die Fahrzeuge werfen und erfuhren viel über die verschiedenen Werkzeuge und Geräte der Feuerwehr. Mit großem Interesse bestaunten sie den Rettungsspreizer, die langen Schläuche, die Leitern und viele weitere Ausrüstungsgegenstände, die bei Einsätzen gebraucht werden.
An einer weiteren Station führte Manuela Bösl spannende Experimente zum Thema Verbrennung durch. Die Kinder beobachteten, wie viel Sauerstoff eine Kerze zum Brennen benötigt. Besonders faszinierend war der Versuch mit einer Kerze im Wasser: Wurde ein Glas über die brennende Kerze gestülpt, erlosch die Flamme und das Wasser wurde in das Glas hineingezogen. So konnten die Schülerinnen und Schüler anschaulich erleben, welche wichtige Rolle Sauerstoff beim Feuer spielt.
Bei Janine Krämer lernten die Kinder außerdem, wie gefährlich Rauch in einem Haus werden kann. Mithilfe eines besonderen Modellhäuschens zeigte sie, wie sich der Rauch von einer Küche aus schnell im ganzen Haus ausbreitet. Die Drittklässler konnten beobachten, wie die Feuerwehr den Rauch wieder aus dem Gebäude entfernt und warum Rauchmelder so wichtig sind. Außerdem wurde mit den Kindern das richtige Verhalten im Brandfall besprochen. Sie lernten, wie wichtig es ist, Ruhe zubewahren, das Gebäude schnell zu verlassen und sofort Hilfe zu holen.
Die vierte Station wurde von Maria Wazl gestaltet. Dort beschäftigten sich die Kinder mit der Unterscheidung zwischen „gutem“ und gefährlichem Feuer. Gemeinsam wurde besprochen, wofür Feuer nützlich sein kann, zum Beispiel zum Heizen oder Kochen, aber auch welche großen Gefahren von Feuer ausgehen können. Dabei lernten die Drittklässler wichtige Regeln im Umgang mit Feuer kennen und erfuhren, wie schnell aus einer kleinen Flamme ein gefährlicher Brand entstehen kann. Außerdem wurde der Notruf praktisch geübt. Die Kinder lernten dabei, welche Informationen bei einem Notruf wichtig sind und wie man im Ernstfall richtig Hilfe holt.
Beim gemeinsamen Abschluss mit Seppi erzählten die Kinder, was ihnen an diesem besonderen Vormittag besonders gut gefallen hatte. Dann durften die Drittklässler noch einen Fettbrand beobachten und erfuhren dabei, wie gefährlich dieser werden kann. Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit dem Feuerwehrauto zurück zur Schule.
Der Besuch bei der Feuerwehr war für alle Kinder ein tolles Erlebnis. Neben vielen spannenden Eindrücken nahmen die Drittklässler auch wichtige Informationen rund um Brandschutz und Sicherheit mit nach Hause.
Ein ganz großes Dankeschön an die freiwillige Feuerwehr Eslarn und ganz besonders an Janine Krämer, Manuela Bösl, Sebastian Wild, Maria Wazl und Georg Rauch für die Gestaltung des Tages!


























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